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1. Mai 2019

Kategorie: News

1. Mai 2019

Immer, wenn der Mai kommt, geht der "MGV-Liederkranz" auf seine traditionelle Tournee kreuz und quer durch die Gemeinde.

An einem strahlenden Morgen stimmten knapp 30 Männer vor verschiedenen Anwesen im Dorf ihre Frühlingslieder an und wurden dafür von ihren Gastgebern freigiebig mit Frühstück in allen denkbaren Variationen bedacht. Das Liederrepertoire erfreute ein breitgefächertes Publikum: die erst wenige Tage alte Ronja hörte dabei ergriffen zu und die besuchten älteren Sängerkameraden sangen die Melodien  begeistert mit - und das auswendig!!!.

Wir möchten uns bei all unseren Gastgebern herzlich bedanken und freuen uns jetzt schon auf den nächsten ankommenden Mai!

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Fußball und Gesang

Kategorie: News

Fußball und Gesang:

... ein symbiotisches Verhältnis! Wer je in einem proppevollen Stadion stand und zusammen mit tausenden anderer Fans "You never walk alone", gar das "Badnerlied" oder andere Schlachtgesänge geschmettert hat, weiß, das Gesang und Fußball unmittelbar zusammengehören. Die Frage muss eigentlich sogar lauten: ist Fußball ohne Gesang überhaupt möglich? Hat doch jeder Verein, der was auf sich hält, seine ureigene Hymne, die einen Sieg gegen den Rivalen aus dem Nachbarort noch mehr versüßt und die im eigentlich undenkbaren Fall einer Niederlage wie nichts sonst in der Lage ist, die wunde Seele zu trösten. So mancher Kicker singt gerne mit im ganz großen Chor und mancher unserer Sänger fegte oder flitzte früher mal beim FVI über den grünen Rasen. Fußball trifft Lied. Wie in Iffezheim eben.  So wie einst wesentlich "mehr Lametta" war, so war früher auch mehr Lied in allen Kabinen und Clubhäusern der Sportvereine. Könnte eine 1. oder 2. Mannschaft heute noch einen ganzen Abend nach dem Training in der Kabine mit den einschlägigen Liedern füllen? Sie können sich aber ein Beispiel an den singenden Sportkameraden nehmen, die sich zusammenfanden, um eine CD aufzunehmen, um diese Schätze sportlicher Liedkunst zu konservieren. Und die Liste der "Künstler", die sich dabei zusammentaten, weist eine erkleckliche Anzahl von aktiven Sängern auf, die früher mal aktive Fußballer waren. Lied und Fußball - das ist eine runde Sache!

Für den Männergesangverein war es Freude und Ehre zugleich, am vergangenen Samstag die 100-Jahr-Feier des Fußballvereins Iffezheim in der Benazét-Tribüne auf der Rennbahn mit unseren Liedern begleiten zu dürfen. Von unserer Trainerin waren wir auf die Herausforderung eingeschworen und mit kluger taktischer Marschroute auf den Platz geschickt worden: "Männer, gebt alles!" Und so kam, was kommen musste: mit unserer  typischen Spielweise, mal moderat, mal stürmisch, aber immer dynamisch, rannten wir offene Tore ein, und das Publikum auf der Tribüne geriet ob des Dargebotenen in Wallung. Die eingespielte Flügelzange von Tenor und Bass spielte gekonnt den Doppelpass mit den Mittelstimmen und kam so mit ausgefeilter Technik zu zwingenden Aktionen, die das ganze Team dann prompt und eiskalt in Töne und damit in Begeisterung verwandelte. Wie gesagt: es war uns eine Freude bei einem so großen Spiel wie eurem 100er in der Startaufstellung stehen zu dürfen!

Sollte seitens des FVI übrigens Bedarf an einem Sondertraining in Sachen "ausdauerndem Gesang" bestehen, so würden wir bei einem unserer kommenden "Lumpeliedl"- Abende sicher eine Sondereinheit einbauen können. Und noch eines: wir würden in 25 Jahren gerne wiederkommen! Bis dahin halten wir uns mit lockerem Training fit. Obwohl wir eigentlich noch nie Konditionsprobleme hatten...

Kappenabend 2019

Kategorie: News

Quelle: Matthias Greß / Iffze.de

Pünktlich 19:11 eröffneten elf Glockenschläge den Kappenabend zu dem Obst- und Gartenbau- und Männergesangverein eingeladen hatten. Unter der Regie der Iffzer Herzbuben, Andreas Merkel und Simon Nold, brannte die 100-köpfige Schar der Laiennarren ein karnevalistisches Feuerwerk der Extraklasse ab.  

Wie immer gelang es den Einheizern des Iffezheimer Fanfarenzuges mit ihren ersten Tönen das Publikum von den Sitzen und zu „Hölle! Hölle! Hölle!“ - und „Fühle! Fühle! Fühle!“- Rufen hin zureissen. Ein perfekter Nährboden für das aufgeschreckte Federvieh der ICC-Minigarde, die mit „Ich wollt' ich wär ein Huhn!“ dem Dolce Vita huldigte und sich vor der Oma auf dem Motorrad verneigte.

Stefan Manara, Karlheinz Heck und Harald Schäfer präsentierten dem kulturbeflissenen Publikum die beim Rathausumbau entdeckte litheraturhistorische Sensation: Die Urfassung des bekannten Romans „Romeo und Julia“ des Dichters Wilhelm Schüttelbirne. Nicht etwa Hälser oder Rieder, sondern nur ein echter Iffzer Romeo vermochte die holde Julia zu freien.

Ein kultureller Höhepunkt jagte den anderen: Die Damen von „Be in Motion“ brachten ihre modernisierte Version des Klassikers „Schwanensee“ auf die Bretter, die die Welt bedeuten, und wurden vom Publikum frenetisch gefeiert.

Natürlich blieb Fensterguggerin Gaby Merkel auch in den vergangenen Monaten nichts von all dem verborgen, was sich in Iffezheims Straßen so begab und so wußte sie von seniorenafinen Bürgermeistern, intelligenten Rasenmähern, knapp verfehlten Partyservices, Luftschlangenverpackungskünstlern und Kabelabsägern zu berichten.

Was wäre ein Kappendabend, wenn sich die Herren Sänger nicht ein paar Töne entlocken ließen. In ihrer Rolf-Zuckowski-Parodie frugen sie abgrundtiefe Löcher in den Bauch des bekannten Kinderliederautors, sangen von verunfallten Vätern und „uihuihuih“ anderen Mißgeschicken, bevor sie sich durch die Alkoholika der Welt tranken.

Auch wenn er – allein durch seine bahnmäßige Verspätung Großes versprach – so mußten die Sänger- und Obstbaufrauen letztendlich doch erfahren, daß man mit dem Iffezheimer Seniorenbus auch nicht nur annähernd an die Ballermann – Strände kommt.

Die Sportfreunde „Die Sallies“ hinterließen schon immer bleibenden Eindruck auf dem Kappenabend. Dieses Jahr legten sie ihre eigene Meßlatte nochmals deutlich höher: Ihr „Aktuelles Sportstudio“ präsentierte die sportlichen Höhepunkte des Wochenendes und gönnte den Zwerchfellen der Zuschauer keine Ruhepause.

Bei Andrea Berg, der Königin der Nacht (Edwin Peter), hatten die Gefühle zwar Schweigepflicht, aber die Halle stand trotzdem Kopf, heute Nacht.

Eine tolle Premiere, bei der sich die Zuschauer vor Lachen bogen, legten die Jungsänger des MGV hin, als sie eindrucksvoll zeigten, daß es dem Kunstgenuß weitaus besser tut, wenn man verliebte Pärchen im Lichtspielhaus nebeneinander sitzen läßt.

Hopfen und Malz war bei den beiden Landwirten Norbert Büchel und Erich Carben noch keineswegs verloren, als sie sich, in Nostalgie schwelgend, auf Brautschau machten.

Wieder einmal hatte Karlheinz Merkel seinen närrischen Bleistift gespitzt und läutete mit einer erstklassigen Büttenrede als ausgemerkelter Hochzeitsvater das Ende des närrischen Reigens ein, zu dem der Fanfarenzug nochmals auftrumpfte und die Halle ein weiteres Mal locker zum Überschäumen brachte.

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Mitgliederversammlung 2019

Kategorie: News

Generalversammlung MGV-Liederkranz Iffezheim - Appell an den „Chor-Geist“

Knapp 60 Mitglieder des „Männergesangverein-Liederkranz 1857 Iffezheim“ folgten der Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung. Davor gedachte der Verein in einem ökumenischen Gedenkgottesdienst seiner verstorbenen Mitglieder.

Vorstand Kilian Leuchtner fasste das Jahr zusammen: nach einem ereignisreichen Jubiläumsjahr 2017 sei für den Gesangverein eine Zeit des Durchatmens vielleicht nötig gewesen, aber der Probenbesuch der Sänger habe denn allzu sehr zu wünschen übrig gelassen. Jeder öffentliche Auftritt des Chors sei zwar von gewohnt guter Qualität gewesen, dennoch müsse er aber an die Disziplin und den Ehrgeiz jedes einzelnen Sängers appellieren, denn nur kontinuierlicher Probenbesuch garantiere auch die Qualität und die Fortentwicklung des Chores, und vor allem das habe sich der Verein ja zuoberst auf die Fahnen geschrieben.

Der Männergesangverein sei im Ort eine feste und auch verlässliche Größe. Die Besucherzahlen bei eigenen Veranstaltungen, wie Kappenabend und Sängerhock, würden dies belegen. An Veranstaltungen der Ortsvereine nähme der MGV regelmäßig teil - und das teilweise mit großem Erfolg. So standen nach dem große Seifenkistenrennen des Fanfarenzugs im letzten Sommer die Sänger als Sieger und Dritteplatzierte auf dem Podium. Durch solche Aktivitäten würden die Sänger im Ort als Aktivposten gesehen. Außerdem würden sie den „Chor-Geist“ und den Zusammenhalt stärken.
In diesem Jahr habe der Chor zwei ambitionierte musikalische Vorhaben: die Teilnahme am „Ettlinger Musikfestival“ im Juli, wo 70 Chöre und Musikgruppen aus der PAMINA-Region zusammenkämen, sowie die musikalische Mitgestaltung des 100-jährigen Jubiläums in der Partnergemeinde Birkenstein/Hoppegarten im August.

In seinem Kassenbericht blickte Karl-Heinz Huber auf ein ausgeglichenes Geschäftsjahr zurück, in dem mit den Erlösen aus den Veranstaltungen des Vereins die entstandenen Kosten größtenteils gedeckt werden konnten. Bei der Abwicklung und Organisation von Kappenabend und Sängerhock müsse aber dringend über Verbesserungen nachgedacht werden, um die Belastung für die Mitglieder zu minimieren. Erfreulich sei die Entwicklung der Mitgliederzahlen mit 16 Zugängen, die auch noch alle jüngeren Alters seien. Kassenwart Huber stimmte die Mitglieder auf die drei Tage der Rennbahnbewirtung im kommenden Mai/Juni ein, die in diesem Jahr zu bewältigen seien. Diese Belastung könne nur in der Gemeinschaft getragen werden. Er bat deshalb alle Mitglieder, aktive als auch passive, den Verein tatkräftig zu unterstützen. Huber schloss seinen Kassenbericht mit einem Dank an alle Spender und an die Gemeinde Iffezheim für ihre finanzielle Unterstützung.

Vorstand Leuchtner verlas den Bericht der musikalischen Leiterin des Chores, Mercedes Guerrero, die leider beruflich verhindert war. Der Chor habe sich bei allen Auftritten gut präsentiert. Die neu eingeübten Stücke mit moderner geistlicher Musik seien ein großer Gewinn für das Repertoire. Die Dirigentin beklagte allerdings auch den Mangel an Engagement einzelner Sänger in den Proben. Sie verstehe nicht, wie jemand sich einem Hobby verschreiben könne, um es dann nur nachlässig zu betreiben. Oberste Priorität habe für sie die intensive Vorbereitung der Auftritte des MGV und dazu müsse aber auch jeder Sänger beitragen. Anspruchsvolle musikalische Arbeit fordere unbedingt kontinuierliches Arbeiten von jedem. Guerrero freue sich auf die in diesem Jahr anstehenden Projekte. Der „1. regionale Musiktag“ in Ettlingen und auch die gemeinsamen Reise nach Berlin seien große Herausforderungen für die Iffezheimer Sänger. Die Dirigentin freute sich, dass sich eine ganze Reihe von Sängern zur Stimmbildung angemeldet hätten und forderte alle Sänger auf, auch daran teilzunehmen.

Schriftführer Werner Kneipel informierte die Versammlung über den Umfang der Vorstandsarbeit und fasste die Ereignisse des Jahres chronologisch zusammen.

Die Stellvertreterin des Bürgermeisters, Andrea Winkler, führte die Entlastung des Vorstands durch. Diese erfolgte einstimmig. Auch sie, so betonte Andrea Winkler, schätze den Gesang des Iffezheimer Männerchors sehr und sei immer wieder von seiner Wirkung beeindruckt.

Gewählt wurden für die nächsten zwei Jahre der stellvertretende Vorsitzende sowie der Kassenführer: Alexander Merkel und Karl-Heinz Huber wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Sechs Sänger wurden für ihre langjährige aktive Zugehörigkeit geehrt: Herbert Zirkler und Andreas Brüggemann erhielten die silberne Ehrennadel des Mittelbadischen Sängerkreises für 25 Jahre Singen im Chor. Gleichzeitig wurden sie zu Ehrenmitgliedern des MGV Iffezheimernannt. 40 Jahre stehen Tobias Fritz, Lothar Jakob, Martin Leuchtner und Karl-Heinz Huber als Aktive in den Reihen des Chores und erhielten dafür die goldene Ehrennadel des MSK sowie eine Ehrenurkunde überreicht. Für 40-jährige passive Mitgliedschaft im MGV wurden Andreas Merkel, Andreas Pflüger, Hans-Peter-Brenner und Josef Gartner zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt. Albin Schäfer und Detlef Merkel erhielten dafür, dass sie nicht mehr als dreimal in Proben gefehlt hatten, den sogenannten „Sängerbecher“. Martin Brenner wurde für seine Arbeit als Vize-Dirigent gelobt und erhielt von Vorstand Leuchtner ein Präsent überreicht. Martin Brenner habe des Öfteren für die Dirigentin einspringen müssen und so manche Probe gerettet. Den Sängern war dies einen lang anhaltenden Applaus wert.

Ehrung für 25 Jahre und für 40 Jahre Chorgesang

Neue Homepage

Kategorie: News

Wir freuen uns, dass wir unsere Homepage in einem neuen Outfit präsentieren dürfen.

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