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Maisingen des MGV auf den 1. Mai 2021 verlegt

Kategorie: News

Maisingen des MGV auf den 1. Mai 2021 verlegt

Nach langen aber letztlich gescheiterten Verhandlungen mit der für die derzeitige Misere auf dem Veranstaltungssektor verantwortlichen Corona Virus (CEO), sehen wir uns zu unserem größten Bedauern gezwungen, das diesjährige Maisingen des Männergesangverein-Liederkranz Iffezheim abzusagen. Die gegnerische Partei zeigte sich in diesen Auseinandersetzungen uneinsichtig, noch viel weniger nachgiebig und letztlich vollkommen kompromisslos in ihrer einseitigen und destruktiven Sichtweise.

Wegen der demnächst anstehenden Maiwanderungen wird zwar weiter intensivst verhandelt, aber auch hier verlaufen die Gespräche nur äußerst zäh und wenig ersprießlich. Decken wir also die Maske des Schweigens darüber und hoffen wir auf bessere Zeiten....

Balsam auf unser aller wundgescheuerten Seele mag in solch düsterer Zeit die angekündigte Singaktion der Gemeindeverwaltung sein. Am morgigen Freitag soll es um 9 Uhr in einer erneuten Singaktion von allen Balkonen und Terrassen hochoffiziell und musikalisch verkündet werden: "Der Mai ist gekommen". 

 

Onlineprobe - Gelungene Premiere!

Kategorie: News

Gelungene Premiere!

Am vergangenen Freitag erlebten die Sänger des MGV-Liederkranz in ihrer 163-jährigen Geschichte eine außergewöhnliche und einzigartige Probe: eine Singstunde, ohne den gewohnten Neben- oder Vordermann unmittelbar bei sich sitzen zu haben und ohne ihn zu hören.  Im großen "Konzertsaal" von "Zoom", einer Konferrenz-App, die in diesen Zeiten besonders gern genutzt wird, um Menschen mit gleichem Interesse und Ziel zusammenzubringen, ploppten zur vorgegebenen Zeit nach und nach die kleinen Video-Fenster der einzelnen Sänger auf und versammelten sich um die Dirigentin. Jeder der Teilnehmer war dabei auf sich alleine gestellt, denn aus technischen Gründen können nicht alle Stimmen gleichzeitig wiedergegeben werden und es käme auf diesem Wege nichts Sinnvolles oder gar Anhörbares zustande. Und so ist jede Sitzung zwangsläufig eine Art intensive Einzelstunde mit Gruppen-Feeling, bei der Mercedes Guerrero die Tonlinien für die vier verschiedenen Stimmen zur Orientierung vorgab.  Anfangs war so mancher Sänger skeptisch gewesen. Aber nach dieser ersten überaus gelungenen Sitzung hörte man beinahe schon euphorische Töne, die sich  zu diesem  Erlebnis der besonderen Art äußerten. Dass sich dieser Form des "Trainings" noch mehr Sänger anschließen, kann sich die Vereinsführung nur wünschen. Obwohl bei dieser Übung jeder einzelne Sänger allein in seinem Kämmerchen sitzt, wird ihm doch das Gefühl der Gemeinschaft vermittelt, die wir alle so sehr vermissen. Und wieder mal hat sich damit bestätigt:" Mit 163 ist noch lange nicht Schluss!!"

 

Hoppegarten 2019 - 100 Jahre Birkenstein

Kategorie: News

Hoppegarten 2019 - 100 Jahre Birkenstein

Vor etwa einem Jahr kam seitens der Gemeindeverwaltung Iffezheim die Anfrage an den Männergesangverein, ob wir denn zu einer Reise in die Partnergemeinde bereit wären. Dort gäbe es ein Jubiläum zu feiern - der Ortsteil Birkenstein sei vor 100 Jahren gegründet worden und das solle mit einem dreitägigen Fest gebührend begangen werden. Seit unserer ersten Reise nach Hoppegarten waren acht Jahre vergangen und so befanden wir, dass es höchste Zeit wäre, dort wieder einmal vorstellig zu werden. Im Laufe der Vorbereitungen meldeten sich 30 Sänger für die Fahrt an, letztlich traten aber nur 28 Sänger die Reise gen Osten an. Nebenbei bemerkt: Es hätten auch noch ein paar mehr Teilnehmer sein dürfen, manche sagen auch sein "müssen"... Die Vorbereitungen durch unsere Chorleiterin Mercedes Guerrero liefen gewohnt intensiv, allerdings mussten die Proben in der letzten Phase vor der Abreise leider ausfallen. Freitagmorgen traf sich die Reisegesellschaft um 6 Uhr zur Abfahrt - und es sollte eine lange Fahrt werden. Die Verkehrslage in und um Berlin sprengte jeglichen Zeitplan. Nur eine kurze herzliche Begrüßung durch Bürgermeister Knobbe, eine Schale Gulaschsuppe und ein Stück Kuchen waren nach der Ankunft möglich und schon rief die Dirigentin zum "Warmsingen", das dann aber eher einer Probe gleichkam. Draußen paradierten schon die Gäste des Festaktes vor der Gemeindehalle, als sie uns endlich entließ. Und man musste noch ins Hotel fahren, dort die Zimmer beziehen und um sich ins Sängergewand zu schmeißen. 

Mit "Cantemus" eröffneten wir dann mit beinahe 45-minütiger Verspätung den Festakt und schon da war zu spüren, dass der Chor "gut drauf" war und der Funke zum Publikum übersprang. Eine besondere Aufgabe hatten dann an diesem Abend noch die Sängerfrauen: Sie mussten die Belastbarkeit des Iffezheimer Gastgeschenks, einer hölzernen Sitzbank, testen. Ergebnis der Überprüfung: Entweder ist es eine sehr stabile Sitzbank, oder die Sängerfrauen sind von schlanker oder gar ätherischer Gestalt. Mutige neigen zu ersterer Ansicht. Nach der offiziellen Feier konnten sich die Gäste dann an einem reichhaltigen Buffet stärken und im Hof des Gemeindezentrums kam es dann schon zu ersten Gesprächen zwischen Brandenburgern und Badenern. Und man merkte hier schon zum wiederholten Male: Das passt zusammen. Es wurde spät an diesem Abend, noch nicht einmal der einsetzende Regen konnte das verhindern. Die Iffzer Sänger machten dann das Licht dort aus, denn sie waren die letzten, die das Fest verließen. Gepriesen sei übrigens die Freiwillige Feuerwehr Hoppegartens, die auch diesmal wieder den Shuttle-Service zum Hotel erledigte. 

Der Samstag war dann ein langer, heißer und anstrengender Tag. Im herrlichen Garten der Familie Winter konnte die Chorleiterin morgens noch das Einsingen durchführen, was wieder einer nahezu kompletten Probe gleichkam, die nur durch eine Atempause während des kleinen bunten Festumzugs der Vereine Birkensteins und verschiedener Gruppen unterbrochen wurde. Gut vorbereitet ging es anschließend auf die Festwiese, auf der die große Bühne, die Buden und Verkaufsstände standen, die es für ein solches Fest eben braucht. Unser gemischtes Repertoire aus neuen und traditionellen Liedern war genau das richtige für diesen Anlass. Zunächst aber eröffneten wir das Fest zusammen mit dem "Gemischten Chor Hoppegarten" mit einem Lied, auf das wir lange hingefiebert hatten: das "Birkensteinlied". Der hochbetagte Komponist und Texter der Hymne Birkensteins saß gerührt vor der Tribüne und war mit der Darbietung augenscheinlich sehr zufrieden. 

Wir hatten dann am Nachmittag noch einen weiteren Auftritt, bei dem wir mit unserem Vortrag die Zuhörer auf dem sonnengefluteten Platz u.a. mit dem "Augustin-Rap", "Frauen sind anders" und "Haus am See" bestens unterhielten.

Auf dem Platz stand auch ein Mini-Riesenrad mit 8 Gondeln, in dem 28 Sänger und eine Dirigentin bequem Platz fanden. Allerdings musste der Betreiber davon erst mühsam überzeugt und überredet werden. Er war uns letztlich sehr dankbar, dass er jetzt über die Kapazitäten seines Gerätes endgültig Bescheid weiß. 

Ein weiterer Höhepunkt unserer Expedition in die "neuen Länder" war der Besuch und die Führung über die Baustelle des neuen Schiffshebewerks in Niederfinow, das das benachbarte bereits seit 1934 arbeitende historische Hebewerk in Zukunft ablösen wird. Zwei Ingenieure, die an diesem gigantischen Werk von Beginn an maßgeblich mitgearbeitet haben, führten uns durch das Bauwerk, erklärten die Funktionsweise und die baulichen Gegebenheiten und Schwierigkeiten, die in der Planung und während der Ausführung zu überwinden waren. Beiden merkte man deutlich an: Sie konnten schon in Kindertagen was mit dem "Märklin-Metallbaukasten" anfangen. Das war alles sehr beeindruckend! Man kann jetzt nur hoffen, dass nicht dasselbe wie mit dem Berliner Flughafen geschieht: Als man den uns Sängern vor 8 Jahren zeigte, hieß es, in spätestens vier Monaten könne von dort aus die Reise in die Welt beginnen. Das Ende kennt man ja inzwischen. Wir werden die Sache weiter beobachten.  Ansonsten machen wir in 8 Jahren eben wieder eine Besichtigung in Niederfinow.

Den Abend und die Nacht verbrachten wir dann wieder auf der Festwiese, wo von der Band "Ageless" und der DJane Elke Peper in so manchem Sänger der Rocker geweckt wurde. Jedenfalls teilten sich am späten Abend die Wege: Die einen ließen sich ins Hotel fahren und die anderen ließen sich auf dem Weg dorthin beim Bowling-Center absetzen, um dort nicht nur eine ruhige Kugel zu schieben. Zu diesen Unentwegten gehörte auch Mercedes, die an diesem Abend in die Geheimnisse des Bowlens eingeweiht wurde. Es soll in diesem Lokal auch verschiedene Mischgetränke gegeben haben. 

Am nächsten Morgen, dem Sonntag, sah man beim Frühstück ein paar weiße Nasen, die sich erstmal neu orientieren mussten. Ein paar übriggebliebene "Rocker" fanden in jener Nacht im Übrigen einen prominenten Taxifahrer, der sie dann nach Hause fuhr: Bürgermeister Knobbe lud die Iffzer in sein Auto und brachte sie zum Hotel. Es heißt, sie hätten ihm sogar noch den Weg gewiesen. Dafür, dass der Chor derartige Anstrengungen zu bewältigen hatte, war unser Schlussakt am Sonntag gesanglich durchaus beachtlich. Wir verabschiedeten uns in gelöster Stimmung schwungvoll von unseren Gastgebern. 

Man muss es eigentlich nicht noch einmal besonders erwähnen, aber die Partnerschaft zwischen Hoppegarten und Iffezheim steht ganz offensichtlich auf einem besonderen Podest. Man mag sich einfach.

Nach einem Besuch der Rennbahn zum "Großen Preis von Berlin" gingen die Sänger dann auf die lange Rückfahrt und nach knapp 70 Stunden fand die Reise an der Festhalle ihr glückliches Ende. Und noch etwas hat sich auf dieser Reise erwiesen: Unsere "Jungsänger" sind allen Belastungen gewachsen! Wirklich allen.

(Text & Bilder: Werner Kneipel)

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Kappenabend 2020

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Kappenabend 2020

Nach der Begrüßung der vollbesetzten Festhalle durch Sängerchef Kilian Leuchtner bedurfte es nur weniger Sekunden bis das närrische Auditorium die richtige Bertriebstemperatur erreicht hatte: Die schmetternden Klänge der Iffzer Fanfaren unter der bewährten Leitung von Marco Eberle rissen die Besucher förmlich von der Sitzen und gaben damit der Veranstaltung die Richtung vor. Die beiden Moderatoren des Kappenabends Simon "Seppl" Nold, seinerseits der größte je dagewesene Zwerg, und das schönste Schneewittchen aller Zeiten, Andreas Merkel, führten die Besucher, wie in den vergangenen Jahren, durch die Welt der Iffezheimer Narren. Und sie hatten einiges zu tun an diesem Abend, waren doch immerhin 12 Programmpunkte anzukündigen!

Gäste waren wieder einmal die Tänzer und Tänzerinnen der ICC-Minigarde. 16 Mädchen und drei Jungs tollten zum Vergnügen des Publikums als Eisbären, Eskimos und als Pinguine über die Bühne. Sollte es die Absicht der lustigen Truppe gewesen sein, die Temperatur in der Halle nach unten zu treiben, so scheiterte dieser Versuch gründlich. Am Ende ihrer Vorführung stiegen hier schon die ersten begeisterten Raketen gen Hallendecke. Dass ein Mann in einem ernsthaften Gespräch mit seiner/einer Frau ("Wir müssen reden...") hoffnungslos unterlegen ist, führten Ulrike und Christof Leuchtner vor. Wer schon Probleme mit dem Hochzeitstag hat, braucht über den 14. Februar erst gar nicht nachzudenken. Es ließ sich letztlich nicht klar ausmachen, welches der Geschlechter nach diesem gelungenen Beitrag den größeren Beifall spendete...

Star des Abends war ein ganz besonderer Gast: Der goldige Retriever Linus "the Feier Biest" Hüttlin führte zu Verdis Trauermarsch eine lange Schlange von Sängern hinter zwei Särgen an. Wie sich herausstellte, waren Frau und Schwiegermutter fast gleichzeitig der reißenden Bestie zum Opfer gefallen, was denn auch der eigentliche Grund für das Interesse der Männerschar war: "Kann man sich den mal ausleihen...?" Hier und für alle Zeiten: Linus ist unausleihbar - und vor allem ist er die netteste Bestie, die man sich nur denken kann. Danach taten die Sänger, was sie am liebsten tun: sie sangen. Sie berichteten davon, dass die Pubertät der Spösslinge wahrlich kein Zuckerschlecken ist und davon, was man mit einem Blatt Zewa alles zu tun vermag - oder eben auch nicht. Die Selbsterkenntnis, die im Refrain ihrer Zugabe zu finden war, "Mit tut der Schnaps net gut...", hätte ihnen vielleicht manch einer auf Anhieb niemals nicht zugetraut, aber da sieht frau, wie man sich auch mal täuschen kann.

Wenn Gabi Merkel sich aus dem Fenster lehnt, läuft bei vielen Besuchern der Lebensfilm des ganzen letzten Jahres vor dem geistigen Auge ab und so mancher stellt sich die bange Frage: "Hab' ich was Bleed's g'macht...?". Denn wenn, dann weiß das die Gabi und sie stellt sich dann ganz in den Dienst von Wahrheit und Aufklärung. Was soviel bedeutet wie: "Wenn ich was weiß, sag ich's euch. Und ich weiß alles!".

Nach Gesang und Wort war es höchste Zeit für eine Tanzdarbietung. Wer wäre dafür besser geeignet als die Tänzerinnen von "Be in motion" vom Turnverein Iffezheim, die seit einigen Jahren ein Highlight unseres Kappenabends sind? Sie "hardrockten" die Halle auf schweren Motorrädern und zogen die Iffzer Narren mit heißen Rhythmen in ihren Bann. "Born to be wild!" - das nahm man den Tänzerinnen an diesem Abend ohne den geringsten Zweifel ab.

Wer auf der Suche nach einem geeigneten Partner oder Partnerin fürs Leben ist, beginnt diese Suche oft mit einer Bekanntschaftsanzeige. Wenn er diese dann noch bei Annette Leuchtner aufgeben möchte, bekommt er dabei gleichzeitig noch eine tiefenpsychologische Behandlung mitgeliefert. Denn sie kennt ihre Pappenheimer und den Hang zur vollkommenen Selbstüberschätzung ihrer körperlichen und geistigen Vorzüge und rückt da einiges wieder geschickt ins rechte Licht. Ob damit die Chancen ihrer Kundschaft allerdings wirklich steigen, ist durch nichts belegt. Das war toll gespielt von den MGV-Frauen. Und auch von den zugehörigen "Friends"!

Nach der Aufführung der Sängerjugend macht sich die Vorstandschaft des MGV ernste Sorgen, dass die sieben Jungsänger abwandern könnten zum Synchronschwimmen. Man muss allerdings (zähneknirschend) zugeben, dass die Jungs dafür ein gewisses Talent besitzen: Grandezza, anmutige Ausstrahlung, Schönheit und hemmungslose Risikobereitschaft, sich in die Fluten zu werfen, sind irgendwie schon vorhanden. Aber auch hier sollte es heißen: "Sänger, bleib bei deinen Noten...!". Wir sehen uns in der Probe. Also, wenn eine stattfindet...

Frage: Was passiert, wenn man einem Musiker sein Instrument wegnimmt? Einfache Antwort: Er sucht sich in seiner Not ein Plastikrohr, haut sich vor Freude auf den Schenkel, hört einen Ton - und macht fürderhin Musik damit! Die Gruppe begeisternder Musiker nennt sich "SchmuDo MV", und was die 13 Musjer da an Klang, Rhythmus und Melodik in den Saal zauberten, war nun wirklich etwas ganz Besonderes und Einzigartiges. Was man dazu braucht? Leidenschaft - und ganz sicher Leidensfähigkeit - denn die Schlaginstrumente brauchen auch etwas, wogegen sie geschlagen werden können und in der Regel ist das der Oberschenkel... Dieser Auftritt hatte Klasse und riss die Zuhörer zu Jubelstürmen hin! Wir sehen uns hoffentlich in etwa einem Jahr wieder!

Dass ein Friedhof durchaus ein ganz eigenes Ereignisfeld sein kann, belegte Edwin Peter mit seinem kurzen Auftritt als "Blumengießer".

Die Sallis & Friends hatten in den vergangenen Jahren immer wieder für begeisternde und auch aufwendige Auftritte gesorgt. So auch in diesem Jahr. Sie erzählten die Geschichte des nach Iffezheim zugezogenen Mirko, der auf einer Rundreise durch unseren Ort und die nähere Umgebung - u.a. ging die Reise sogar bis nach Monte Carlo... - die seltsamsten Abenteuer erlebte. Dabei wurde die Geschichte mit Hilfe einiger bekannter Hits und Lieder erzählt, in denen, wenn man ganz genau hinhörte, Botschaften für Mirko verborgen waren. Wer heute "Sadness" von Enigma hört, wird darin unweigerlich den Satz: "Oh, Anneliese popel nicht" erkennen. Mirko wurde auf diesem und anderen Wegen ins Iffzer Universum eingeführt und weiß jetzt als gedankliche Brücke, sollte er jemals im "Bärle" einkehren: "Du mußt besoffen bestellen...". Und er wird wissen, aus welchem Lied diese inhaltsschwere Aufforderung entliehen ist.

Karlheinz Merkel setzte den Schlusspunkt der diesjährigen Bühnenauftritte. Selbst erst 60 Jahre alt geworden, konnte er bei allen Betroffenen und allen, die diesem magischen Alter allmählich näherkommen, Hoffnung wecken, dass es auch jenseits dieser Altersgrenze eine Leben gibt. Und was für eines! Pointenreich, mit treffendem Witz und jeder Menge weiser Spitzbübigkeit servierte er seinem Publikum einen fulminanten Vortrag. Das war der tolle Abschluss eines grandiosen Abends.

Vorstand Kilian Leuchtner bedankte sich bei allen, die dazu beigetragen hatten. Die Sänger und die Obstgärtner könnten eine solche Show niemals alleine auf die Bühne stellen. Um so erfreulicher sei es, dass sich die Vereine Iffezheims derart ins Zeug legen und aus Spaß an der Freud' ihre Talente sammeln und einbringen würden. Ein solcher Abend sei die Gesamtleistung des ganzen Orts und zeige, welche Bedeutung die Vereine für die Dorfgemeinschaft haben. Der Dank galt allen, auch jenen, die hinter den Kulissen in Küche und an der Theke wirbelten. Mit den Fanfaren und der obligatorischen Polonaise verließen die Künstler des Abends die Bühne und stürzten sich in die Nacht - und die war noch lang.

(Text & Bilder: Werner Kneipel)

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Auftritt Ettlinger Musikfestival

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Auftritt Ettlinger Musikfestival

Am vergangenen Sonntag machten sich die Sänger auf ins schöne Ettlingen. Mercedes Guerrero hatte den Iffezheimer Männergesangverein  für das erstmals stattfindende Musikfestival angemeldet, bei dem wir auf einer der vielen Bühnen, die im ganzen Altstadtbereich für die über 60 teilnehmenden Gruppen errichtet worden waren, unsere vorbereiteten Lieder singen konnten.

Vor der Bühne waren war eine stattliche Anzahl von Zuhörern versammelt, die sach- und fachkundig zu sein schienen, denn ihr kräftiger Applaus für unseren Vortrag war nachhaltig und der ein oder andere sang so manche Passage mit. Auch die nachfolgende Gruppe des "Shanty-Chores Ettlingen" strich sich vergnügt die weißen Würdebärte und erfreute sich des Dargebotenen.

Leider konnten wir wenig von der Atmosphäre dieses Kulturfestes rund ums Ettlingen Schloß aufnehmen, denn der MGV hatte noch eine zweite Verpflichtung an diesem Tag. Die Sandweierer Sänger feiern in diesem Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum und hatten uns zu einem Freundschaftsingen aufs "Erdepflerfest" eingeladen. Allerdings hatten wir in Ettlingen bereits zugesagt und kannten zum Zeitpunkt der Einladung den Zeitpunkt unseres dortigen Einsatzes nicht. Dennoch war es Ehrensache, den Sandwiermern einen Besuch abzustatten. Als wir Sandweier erreichten, bekamen gerade noch die letzten Teilnehmer des Freundschaftssingen zu hören. Es waren dann doch so viele Iffzer Sänger mit nach Sandweier gekommen, dass wir ein kleines Konzert zu Ehren der Jubilare geben konnten.

Mit einem Glas Bier in der Hand und mit einer Menge Liedern im Kopf sorgten wir beim Straßenfest für Aufsehen und machten unter der Leitung von Tobias Fritz Werbung für den Chorgesang. Wir haben die bestehende Freundschaft zwischen beiden Vereinen mit Sicherheit vertieft.

(Text & Bilder: Werner Kneipel)

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